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05.12.2009 |
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Nikolaus war´s und auch der letzte Spieltag dieses Jahres in der Brandenburgliga. Nikolaus heißt auch Geschenke und dieses wollten wir uns selbst machen. Dafür mussten wir zwei Spiele gewinnen. Unsere Gegner waren SC Potsdam und VSV Oranienburg. Beide Mannschaften wurden bereits in der Vorrunde bezwungen. So motiviert gingen wir also in den Spieltag. Die Halle kalt und rutschig, verlangte einiges von uns ab. Nicht nur, dass der Zuspieler zu den Bällen rutschte (wohlgemerkt auf den Füßen), nein, auch schnelle Richtungsänderungen waren fast unmöglich. Somit hatten unsere Schnellangreifer ihre Probleme „schnell“ anzugreifen. Aber wir stellten uns diesen Gegebenheiten und fanden Lösungen. Mit der Sonne im Rücken starten wir in den ersten Satz. Mit guten Aufschlägen erarbeiteten wir uns eine 10-Punkte-Führung. Sicherlich auch mit Hilfe der Sonne. Mit diesem Polster machten wir unser Spiel und gewannen recht deutlich den ersten Satz. Im zweiten Durchgang hieß es „Wir gegen den Gegner und die Sonne.“ Es war schwer die Aufschläge und Angriffe der Potsdamerinnen richtig zu antizipieren, was uns doch immer wieder einem Vorsprung hinterherlaufen ließ. Doch wir ließen uns davon nicht beeindrucken und kämpften um jeden Punkt. Leider reichte es nicht, um diesen Satz für uns zu entscheiden. Angestachelt durch den Satzverlust, der so auch hätte vermieden werden können, ging es in die dritte Runde. Wir fanden zurück in unser Spiel und Punkt für Punkt näherten wir uns dem Satzgewinn. Die starke Phase der Potsdamerinnen schien gebrochen zu sein. Satz drei und letztlich auch der vierte Satz brachten uns den ersten Sieg an diesem Tag. Nachdem die rutschige Halle auch beim Schiedsgericht für Unverständnis sorgte, holten die Potsdamerinnen Eimer und Lappen und wischten das ganze Feld. Danach hatten wir wieder etwas mehr Halt unter unseren Füßen, so dass wir im zweiten Spiel mehr agieren konnten. Gegen Oranienburg konnten wir bisher eine positive Bilanz verbuchen. Bisher hatten wir noch kein Spiel verloren und so sollte es auch bleiben. Doch kamen wir nach unserer Pause nur sehr schwer ins Spiel. Nichts wollte uns so richtig gelingen. Hauptsächlich die Angriffe verfehlten häufig ihr Ziel. So gaben wir Oranienburg die Möglichkeit ihr Spiel aufzubauen, was sie auch nutzten und mit 1:0 in Führung gingen. Im zweiten Durchgang hatten wir endlich ausgeschlafen und mit druckvollen Angriffen und einer guten Annahme und Abwehr setzten wir Oranienburg mehr und mehr unter Druck. Mit einer konzentrierten Leistung schafften wir den Satzausgleich. Im weiteren Spielverlauf ließen wir den Oranienburgerinnen nicht viel Raum ihr eigenes Spiel aufzubauen. Durch gute Blockaktionen schwächten wir den Angriff und unsere Aufschläge machten es der Annahme nicht leichter. Mit einem jetzt deutlicheren Satzergebnis gingen wir mit 2:1 in Führung. Im vierten Satz agierten wir weiterhin spielbestimmend. Mit einem ebenso deutlichen Vorsprung wie in den beiden Sätzen zuvor, entschieden wir diesen Durchgang und somit das Spiel für uns. Damit endete dieser Spieltag für uns mit zwei weiteren Siegen. Somit stehen wir am Ende dieses Jahres auf Platz 2 der Tabelle.
Anja
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